Abfall-News
Wertstoffinseln sind kein Ablagerungsplatz für Sperrmüll
Bei den Wertstoffinseln hat Sperrmüll nichts verloren! Sperrmüll gehört ins Abfallsammelzentrum (ASZ) in Albersdorf. Wenn Sie alte oder kaputte Dinge nicht mehr brauchen, bringen Sie diese bitte ins Abfallsammelzentrum nach Albersdorf. Es besteht auch eine kostenpflichtige Abholmöglichkeit durch die Chance B (telefonische Auskunft unter +43 3112 4911 5040). Funktionierende Dinge können mit dem Re-Use-Sticker (kostenlos abzuholen bei den Stadtwerken Gleisdorf) versehen im Abfallsammelzentrum Albersdorf abgegeben werden.
Leider kommt es immer wieder zur Ablagerund von Abfall bei den Wertstoffinseln in der Stadt Gleisdorf. Helfen Sie mit , diese Orte sauber zu halten und nutzen Sie die Wertstoffinseln nur für die Entsorgung von Glasverpackungen und, wenn ein Altkleidercontainer vor Ort, für saubere Altkleider.
Weitere Abfall-News
Baustellenabfälle
Bei einer Renovierung oder einem Umbau kommt viel Abfall zusammen. Als Bauherrin oder Bauherr sind Sie verpflichtet diese Abfälle möglichst getrennt und sortenrein einem befugten Entsorgungsunternehmen zu übergeben. Baustellenabfälle sind keine Siedlungsabfälle, sie müssen daher nicht im ASZ-Abfallsammelzentrum angenommen werden.
Informieren Sie sich daher vorab, wie viel und zu welchem Preis Baustellenabfälle im ASZ Albersdorf übernommen werden. Wenn Sie eine große Baustelle planen, kontaktieren Sie ein Entsorgungsunternehmen, um entsprechende Mulden, Container oder BigBags zu organisieren, damit der Umbau an sich reibungslos funktioniert.
Achten Sie auch auf den richtigen Umgang mit gesundheitsgefährdenden und gefährlichen Stoffen! Asbestzement, XPS-Platten und KMF (künstliche Mineralfaser vor 2002 hergestellt) muss separat verpackt werden. Vermeiden Sie unnötiges Zerkleinern, um sich selbst zu schützen.
Joghurtbecher entsorgen
Produkte, welche wir täglich im Supermarkt kaufen, bestehen oftmals aus verschiedenen Materialien. Nehmen wir als Beispiel einen Joghurtbecher: Nach dem Verzehr des Inhalts darf der Becher löffelrein – ein Ausspülen ist nicht notwendig – in die gelbe Tonne. Den Deckel abziehen und auch in der gelben Tonne entsorgen. Wenn der Becher von einer Papierbanderole umgeben ist, diese entfernen und über die Altpapiertonne dem Recycling zuführen.
Leicht- und Metallverpackungen klein kriegen
Seit einem Jahr werden die Leichtverpackungen und die Metallverpackungen gemeinsam in der gelben Tonne gesammelt. Die PET-Flaschen sind endgültig auf Pfand umgestellt. Ist Ihre Tonne trotzdem voller als früher? Das können Sie tun:
Verpackungen bereits beim Kauf so gut es geht vermeiden!
Leichtverpackungen:
- Stöpsel runter – Luft raus – Stöpsel wieder rauf
- Tetra-PAK an Oberseite öffnen und flachfalten
- Joghurtbecher gestapelt sammeln oder flachdrücken
- Säckchen glattstreichen statt knüllen
- Plastiktassen an den Kanten einschneiden und flachdrücken
- Zerschneiden ist OK, aber tu dir nicht weh!
Metallverpackungen
- Futterschälchen mit Fuß flachdrücken
- Dosenpressen oder Fuß für das Zusammendrücken nutzen
- Dosenhohlräume mit kleinen Verpackungen füllen
Der TAschenbecher
Holen Sie sich den TAschenbecher damit kein Zigarettenstummel mehr in der Natur landet. Zigarettenabfälle sind die am meisten weggeworfenen Abfälle. Unglaubliche 80% oder 4.000 Tonnen Zigarettenstummel landen jedes Jahr in Österreich in der Natur oder im Kanal statt im Restmüll. Aus dem weggeworfenen Stummel werden giftige Chemikalien freigesetzt, die sowohl Tiere, Pflanzen als auch Menschen schädigen und ins Grundwasser gelangen können. Ein einziger Stummel kann damit einen Fisch töten. Von den rund 4.800 enthaltenen Chemikalien sind rund 250 giftig und 90 krebserregend.
Holen Sie sich jetzt Ihren wiederverwendbaren TAschenbecher in den Gleisdorfer Trafiken oder im Wohlfühlladen, Lebi Laden, Service Center der Stadtgemeinde oder dem Kundecenter der Stadtwerke Gleisdorf. Es passen bis zu 15 Stummel gleichzeitig hinein und der TAschenbecher selbst passt in so gut wie jede Jacke-, Hosen- oder Handtasche.
Der TAschenbecher lässt sich immer wiederverwenden: Wenn er voll ist, Inhalt in den Restmüll leeren und TAschenbecher wieder einstecken.
Oft werden kleine Dinge achtlos weggeworfen, aber wie lange dauert es bis sie verrotten?
Bananenschalen: 1 – 3 Jahre
Bananen und Orangenschalen brauchen tropisches Klima für raschen Abbau.
Entsorgen Sie die Bananenschalen über den Biomüll oder Kompost.
Papiertaschentuch: 1 – 5 Jahr
Moderne Verfahren machen Papiertaschentücher reißfest und verlängern damit die Verrottungszeit.
Papiertaschentücher gehören in den Restmüll!
Kaugummi: 3 – 5 Jahre
Viele Kaugummis bestehen aus Kunststoffe, die aus Erdöl gewonnen werden. Die Kaumasse zerfällt zu Mikroplastik und ist ein zusätzliches Problem für die Umwelt.
Bitte entsorgen Sie Kaugummis immer über den Restmüll!
Zigarettenstummel: ca. 5 Jahre
Schadstoffe und Gifte der Zigarette belasten Boden und Grundwasser langfristig. Die Zigarettenstummel dürfen keinesfalls über die Kanalisation entsorgt werden!
Zigarettenstummel gehören ausnahmslos in den Restmüll!
Plastikflasche: ca. 500 Jahre
Etwa 500 Jahre benötigt eine Kunststoffflasche bis sie sich in kleinste Teile zersetzt hat. Dieses Mikroplastik ist ein großes Problem für die Umwelt.
Seit Jänner 2025 sind die meisten Plastikflaschen mit Pfand versehen. Bringen Sie sie also zurück zum Geschäft!
Bitte entsorgen Sie Ihren Abfall richtig und schonen so die Umwelt!
Symbole und Kennzeichnungen
Auf handelsüblichen Produkten sind Symbole oder Kennzeichnungen im Zusammenhang mit der Entsorgung oder dem Recycling angebracht. Ein paar haben wir hier beschrieben. Weitere Infos finden Sie auch in den Infoseiten des AWV.
Der grüne Punkt
Die Entsorgung der Verpackungen mit dem „grünen Punkt“ bezahlen Sie schon mit dem Kauf. Daher die Kunststoffverpackungen und Metallverpackungen in die gelbe Tonne und Kartonverpackungen sowie Papierverpackungen über die ALtpapiertonne entsorgen. Bei der Entsorgung im Restmüll zahlen Sie sonst doppelt.
Pfandsymbol
Dieses Symbol kennzeichnet seit der Einführung im Jänner 2025 bepfandete Getränkepackungen. Sie erhalten ein Pfand von 25 Cent retour.
Problemstoffe
Diese Symbole kennzeichnen Problemstoffe, deren Handhabung gefährlich sein kann. Daher bitte im Abfallsammelzentrum abgeben. Keinesfalls über den Hausmüll versorgen.
Der Totenkopf bedeutet der Inhalt ist lebensgefährlich.
Die Flamme ist Zeichen für leicht entzündliche Stoffe.
Das Rufzeichen steht für Achtung!
Monatliches Repair-Café in Gleisdorf
Reparieren statt wegwerfen, das ist jeden letzten Freitag im Monat das Motto beim Repair-Café in Gleisdorf.
Haben Sie ein kaputtes Küchengerät, eine defekte Lampe, einen stummen Lautsprecher oder eine zu lange Hose? Beim Repair-Café helfen freiwillige Allrounderinnen und Allrounder bei der Reparatur von defekten Gegenständen. Repariert wird alles, was man selbst tragen kann (das heißt keine Waschmaschinen). Falls eine Reparatur nicht klappt, erhalten Sie hilfreiche Ratschläge für eine Neuanschaffung.
Wann: Jeden letzten Freitag im Monat – 13:30 bis 16:30 Uhr
Wo: Mühlgasse 9, 8200 Gleisdorf
- Wer selbst reparieren will, wird dazu ermutigt und erhält wertvolle Tipps.
- Keine Anmeldung erforderlich.
- Wartezeiten werden mit Kaffee und Kuchen versüßt.
- Freiwillige Spenden möglich
Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Martin Wedenig-Dörler unter 0664 60 409 100.
Haustiere sind beliebt wie nie zuvor, aber wohin mit Katzenstreu und Hundekot?
Unsere Haustiere bedeuten nicht nur flauschiges Fell, Schmuseeinheiten und Beschäftigung für Kinder, sondern auch Arbeit und viel Abfall. Verpackungen für Futter und Einstreu, kaputte Spielzeuge, Streu und die Entsorgung der „kleinen und großen Geschäfte“ – es kommt eine Menge zusammen.
Und wie in vielen anderen Bereichen auch, ist man sich mit der richten Entsorgung oft nicht sicher. Vor allem Katzenstreu und Hundekot werden oft falsch entsorgt: im Biomüll und in der Toilette haben diese mit Sicherheit nichts zu suchen.
Richtig Mülltrennen
- Katzenstreu aller Art = Restmülltonne
- Hundekot = Die Hundekotsackerln in die dafür vorgesehene Abfallstationen entsorgen, bzw. in die Restmülltonne
- Futterdosen und Futterschalen = gelbe Tonne (seit Jänner 2025)
- Futterreste = Biomülltonne
- Tierspielzeuge = Restmülltonne
- Kratzbaum = Sperrmüll Abfallsammelzentrum
Handys und Co leben länger im Schatten
Setzen Sie im Sommer Ihre Handys, Tablets und Laptops nicht übermäßiger Sonneneinstrahlung aus.
Hitze schadet den Akkus
Bei hohen Temperaturen können sich die darin verbauten Akkus erhitzen. Das ist schlecht für die Langlebigkeit und kann zur Beschädigung und zum Brand führen. Achten Sie daher an heißen Tagen darauf, Ihre Geräte nicht in die direkte Sonne zu legen.
Wussten Sie, dass Hitze die Flüssigkeitskristalle in den Displays verändern und es dadurch zu Fehlfunktionen kommen kann?
Hitze und Biomüll: So haben Maden in der Biotonne keine Chance
Wenn es heiß ist, beginnt es auch in der Biotonne zu leben. Maden machen sich breit und es stinkt grausam. Mit ein paar Tricks lässt sich verhindern, dass die eigene Biotonne zum Biotop wird.
Stellen Sie die Biotonne in den Schatten
Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Tonne im Schatten steht. Der Deckel muss immer geschlossen sein. Deckel und Tonnenrand gegebenenfalls mit Essigreiniger abwischen. Das hält die Fliegen fern, sie können keine Eier ablegen und die Madenbildung wird reduziert.
Biotonne im Sommer jede Woche leeren lassen
In der Sommerzeit sollte man seine Biotonne – selbst wenn sie nicht voll ist – jede Woche zur Entleerung an den Straßenrand stellen. Empfehlung nach der Entleerung: Reinigen Sie Ihre Tonne mit Wasser, gegebenenfalls zusätzlich Essigreiniger verwenden. Danach stellen Sie Ihre Tonne zur Trocknung am besten auf den Kopf.
Trockenheit ist das Zauberwort in der sommerlichen Biotonne
Die erste Lage in der geleerten Tonne sollte trockenes Material sein: Laub, Holzspäne oder in gebrauchte Küchenrolle gewickelter Bioabfall können hier hilfreich sein. In der trockenen Biotonne gibt es auch keine Maden. Und wenn keine Flüssigkeit am Boden der Tonne gären kann, bilden sich auch weniger unangenehm stinkende Faulgase.
Gesteinsmehl macht die Maden kalt
Sollten Sie dennoch Maden vorfinden, streuen Sie spezielles Biotonnepulver, Gesteinsmehl oder gelöschten Kalk über die Brut. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass die Maden austrocknen.
Spül keinen Müll
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kläranlage fischen täglich Müll aus der Kläranlage. Darunter sind jede Menge Feuchttücher, Tampons, Zigarettenstummel und Essensreste. Auch Slipeinlagen, Windeln, Wattepads, Wattestäbchen und Kondome werden gefunden. Alles Sachen, die im Klo nichts verloren haben!
Die wichtigte Faustregel
Ins Klo gehört nur das, was aus dir rauskommt. Und ein bisschen Klopapier.
Bitte spül‘ keinen Müll!
Stuhlgang und Lulu, alles andere ist tabu!
Wohin mit den flüssigen Essensresten?
Flüssige Speisereste können in den Abflussrohren verklumpen. Soßen, Dressings, Marinaden oder Suppeneinlagen gehören in die Biotonne.
Feuchttücher und Kanal - eine schmutzige Kombination
Eine 2018 veröffentlichte Studie der Montanuniversität Leoben testete 19 verschiedene Feuchttücher auf ihre Zusammensetzung, Reißkraft und Auflöseverhalten.
Es wurde festgestellt, dass fast alle Feuchttücher aus Kunstfasern bestehen und somit KEINESFALLS über die Toilette entsorgt werden dürfen.
Feuchttücher aus Kunstfasern (z.B.: Polyethylen, Elasthan oder Polyacrylat) lösen sich nicht auf und verstopfen Rohre, Pumpen und Schächte. Dadurch entstehen enorme Folgekosten, die steiermarkweit auf etwa 3,6 Millionen Euro geschätzt werden. Bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von fünf Cent für ein einziges Feuchttuch ergeben sich so zusätzliche Entsorgungskosten von 14 Cent pro Tuch, also knapp drei Mal so viel!
Akkus und Batterien - Wie entsorge ich sie richtig?
Alles hat zwei Seiten: Akkus und Batterien sind leistungsstark und liefern Strom für Handy, Laptops, Digicam, E- Bikes, Akkubohrer & Co. Aber im Abfall entzünden sie sich häufig und verursachen gefährliche Brände!
Die Gefahrenpotenziale: Akkus reagieren insbesondere auf Wärmezufuhr und mechanische Beschädigungen. Fällt ein Gerät auf den Boden, können Risse in den Akku-Membranen entstehen. Bei den nächsten Ladevorgängen können dadurch Kurzschlüsse auftreten, die Brände verursachen können.
Weitere Infos finden Sie auch online unter Elektro Ade.
Alt-Akkus und Batterien gehören daher ins Altstoffsammelzentrum und keinesfalls in den Restmüll! Die Abgabe ist einfach und kostenlos.
Jedes Gramm zählt! Besonders wertvolle Rohstoffe
Altpapier gehört in die Altpapiertonne
Jedes Stück Papier, das nicht in der Altpapiertonne ist, ist verloren! Daher gilbt: Raus aus dem Ofen und rein in die Tonne!
Nur verschmutzte Küchenrollen und gebrauchte Taschentücher müssen draußen bleiben, diese gehören in den Restmüll.
Altmetall gehört ins Abfallzentrum
Altmetall ist wahrlich „Gold“ wert und hat in der Tonne für Leicht- und Metallverpackungen nichts verloren. Altmetall gehört ins Altstoffsammelzentrum.
Elektroaltgeräte gehören ins Abfallzentrum
Elektroaltgeräte sind wahre Goldgruben, sogar die kleinsten wie zum Beispiel Armbanduhren, Kopfhörer oder Fernbedienungen! Alle Elektroaltgeräte aus Haushalten können kostenlos im Altstoffsammelzentrum abgegeben werden.
Alttextilien gehören zuerst in einen Sack, der dann im Altkleidercontainer entsorgt wird!
Hallo, ich bin’s, dein Altkleidersack!
Am liebsten bin ich randvoll mit alten T-Shirts, Pullis, Hosen, Jacken… Aber ich mag auch gerne Bettwäsche, Tischtücher, Handtaschen und, mmmh, Gürtel! Das wusstest Du gar nicht? Na dann schau mal her, was ich alles mag!
Das mag ich!
Tragbare Kleidung aller Art
Bettwäsche
Tischwäsche
Vorhänge
Taschen, Gürtel
Schuhe
Das mag ich nicht
Nasse, verschmutzte Textilien
Gummistiefel, Skater
Skischuhe, Schlittschuhe
Spielzeug
Teppiche
Du kannst mich ab sofort bei den Stadtwerken abholen!
Du hast keine Zeit zum Abholen? Kein Problem, du kannst auch einen beliebigen anderen Sack verwenden!
Eine Information des Abfallwirtschaftsverband Weiz.