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08.08.2006
LR Seitinger  

Bgm Christoph Stark, Gf Walter Schiefer nehmen den Beratungsscheck vom LR Johann Seitinger, HR DI Dr. Wilhelm Himmel und Dr. Michael Schaller (von links nach rechts) entgegen.

 
Feistritzwerke-STEWEAG: Vorreiter bei der umweltorientierten Nachhaltigkeit
„Die Feistritzwerke-STEWEAG sind ein Vorreiter in der Nachhaltigkeit in der Steiermark“ – diese Feststellung konnte Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger bei seinem Besuch am 8. August 2006 in Gleisdorf machen, als er dem Geschäftsführer Walter Schiefer und Bürgermeister Christoph Stark einen mit.....
 

€ 1.000,-- dotierten Beratungs-Scheck der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit überreichte. Seit mehreren Jahren unterstützt WIN, die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit steirische Unternehmen dabei, ökonomische, ökologische und soziale Anliegen miteinander in Einklang zu bringen, in dem sie Betriebsberatung fördert und Nachhaltigkeitsprojekte finanziell unterstützt. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Feistritzwerke-STEWEAG bei der erneuerbaren Energie an erster Stelle sind und sich Gleisdorf zur Hauptstadt der Solarenergie entwickelt hat“, so Seitinger weiter.

„Nachhaltigkeit ist für uns unter anderem der Einsatz von Sonnenenergie im Energiebereich. Die Feistritzwerke-STEWEAG, ein Unternehmen mit einer mehr als 100 jährigen Firmengeschichte, haben bereits bei der Gründung auf die Nutzung der Sonnenenergie gesetzt, sie waren und sind auch heute noch ein wichtiger Mitgestalter bei der Entwicklung der oststeirischen „Strom-Infrastruktur“. Dominierten in den ersten Jahrzehnten der Unternehmensgeschichte die klassischen Aufgaben Stromerzeugung und Stromverteilung, so hat sich die Firma seit 1985 aber immer mehr mit dem Thema „Erneuerbare Energie – Nutzung der Sonnenenergie“ beschäftigt und sie engagiert sich seither stark für einen umweltfreundlichen Energieeinsatz, sowohl in der Erzeugung als auch in der Anwendung. „Darüber hinaus bemühen wir uns aber auch, alle drei Bereiche der Nachhaltigkeit - Umwelt, Wirtschaft und Soziales – zu berücksichtigen und zu erfassen“ meinte Dir. Ing. Walter Schiefer, Geschäftsführer der Feistritzwerke-STEWEAG GmbH.

Im Frühsommer unterzogen sich die Feistritzwerke-STEWEAG einem von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit geförderten Nachhaltigkeits-Check. WIN-Konsulent Dr. Michael Schaller analysierte die Abläufe des Unternehmens, machte die Auswertung der Unternehmensunterlagen und bekam ein detailliertes Bild der Feistritzwerke-STEWEAG. „Es ist beeindruckend, wie die Feistritzwerke-STEWEAG ihrer Verantwortung für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft nachkommen“, brachte Schaller seine Schlussfolgerungen bei der Präsentation der Ergebnisse auf den Punkt. Die Vorreiterrolle beim Einsatz der Solarenergie, die Nutzung von Pflanzenöl, aber auch ein zukunftorientiertes Mobilitätskonzept und die bewusste Vernetzung in der regionalen Wirtschaft sind Anstrengungen, die über die Leistungen vergleichbarer Unternehmen weit hinausgehen. Die Feistritzwerke-STEWEAG geben damit ein Beispiel, das weit über die Oststeiermark hinaus reicht!“

Bürgermeister Christoph Stark strich als Eigentümervertreter des Unternehmens heraus, dass es der guten Unternehmensführung zu verdanken sei, dass so viel in neue Technologien investiert werden kann. „Dadurch sind die Feistritzwerke-STEWEAG bei neuen Technologien immer vorne dabei“ betonte Stark, der aber auch darauf verwies, dass die Unterstützung der öffentlichen Hand, wie sie die Solarförderung des Landes Steiermark und der Stadt Gleisdorf darstellt, einen Anreiz für die Menschen schafft, auf umweltfreundliche Technologien umzusteigen.

Hofrat Dr. Wilhelm Himmel, Nachhaltigkeitskoordinator des Landes Steiermark zeigte auf, dass die Nachhaltigkeit in der Steiermark bereits eine Erfolgsgeschichte ist. Im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit wurden bereits mehr als 400 Projekte realisiert, 70 qualifizierte Berater stehen Unternehmen zur Seite, wenn es darum geht, ökologische, ökonomische und soziale Ziele unter einen Hut zu bringen. Er zeigt sich zuversichtlich, dass noch viele andere Unternehmen dem Beispiel der Feistritzwerke-STEWEAG folgen werden, weil sich Nachhaltigkeit langfristig bezahlt macht! Informationen zu den Förderungsmöglichkeiten gibt es auf www.oeko.at.

 

Der nun bei Feistritzwerke-STEWEAG durchgeführte Nachhaltigkeits-Check ist eine Art von Zwischenbilanz, die den bisherigen Kurs des Unternehmens bestätigt. Die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes, der weitere Ausbau der Pflanzenölnutzung und die Unterstützung bei der Errichtung der Sonderschule in Gleisdorf sind die nächsten Schritte auf dem Weg zur Nachhaltigkeit.

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