Elektrifizierung der Oststeiermark geleistet. Bei schwierigsten Bedingungen, die in den Nachkriegsjahren ja herrschten, haben viele Ortschaften und Gehöfte unter seiner Projektleitung zum ersten Mal den elektrischen Strom bekommen. Mit großem Fleiß, aber auch Ausdauer und Geduld setzte er „seine Stromleitungsprojekte“ um und wirkte damit am Aufbau des oststeirischen Stromnetzes mit, das ja für den Wohlstand der Menschen und für eine positive wirtschaftliche Entwicklung dieser Region enorm wichtig war und ist! Er war aber nicht nur beim Neubau von elektrischen Übertragungsanlagen dabei, sondern er verbrachte viele Stunden bei unwirtlicher Witterung im Freien und im Gelände, wenn es galt, Stromstörungen zu beheben und die Stromversorgung wieder herzustellen.
Sein Handeln und Denken war aber auch sehr zukunftsorientiert und so wurden unter seiner Führung neue Technologien eingeführt wie fernwirkgesteuerte Hochspannung-Schaltanlagen, Rundsteuerungsanlagen, Fernwirkanlagen mit einer zentralen Netzwarte zum Überwachen und Steuern der elektrischen Einrichtungen. Er trieb aber nicht nur mit Engagement die Einführung technischer Neuerungen voran, sondern er hatte für die Probleme seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer Verständnis.
Und er half tatkräftig mit, dass die Feistritzwerke auch alle wirtschaftlichen Stürme gut überstanden und so im Jahre 2005 das 100 jährige Firmenjubiläum feiern konnten.
Nach 39 Dienstjahren bei den Feistritzwerken, in denen er viel Positives bewegte, trat er im Alter von 65 Jahren im Jahre 1985 in den wohlverdienten Ruhestand und hinterließ seinen Nachfolgern ein wirtschaftlich gut bestelltes Unternehmen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Feistritzwerke – STEWEAG GmbH werden ihrem langjährigen Betriebsleiter und Geschäftsführer stets ein ehrendes Gedenken bewahren.










