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Feistritzwerke STEWEAG   Telefonverzeichnis   


05.02.2012

Biomasseheizwerk FWS Betriebsgelände

Baugrube für den Biomassebunker beim neuen Biomasseheizwerk auf dem Betriebsgelände der Feistritzwerke-STEWEAG

Der Gleisdorfer Energieweg wächst - Baubeginn für größtes Biomasseheizwerk!

Gleisdorf kommt seinem Klimaschutzziel wiederum einen Schritt näher! Warum? Weil der Bau des größte Gleisdorfer Biomasseheizwerkes, welches auf dem Betriebsgelände der Feistritzwerke-STEWEAG steht, nun begonnen hat. Dieses Heizwerk mit einer Wärmeleistung von 1.600 Kilowatt (entspricht der Wärmeleistung von 160 Einfamilienhäusern) wird von den Stadtwerken Gleisdorf errichtet, ist das größte......

in Gleisdorf und wird das Bezirkpensionistenheim, das neue Haus „betreutes Wohnen“ in der Schillerstraße, die neuen Siedlungshäuser in der Neugasse, die Betriebsgebäude der Feistritzwerke-STEWEAG, das Lifecenter und weitere Gebäude  in der Innenstadt mit Wärme versorgen. Dazu wird noch die Kraft der Sonne genutzt, denn auf dem Dach des Heizwerkes wird eine 400 m² große Sonnenkollektoranlage und an der Fassade des Gebäudes eine 20 Kilowatt Photovoltaikanlage montiert. Zusätzlich es sind noch 2 Pflanzenöl Blockheizkraftwerke für die Strom- und Wärmeerzeugung und ein kleines Windkraftwerk im Einsatz. Somit gibt es für das Bezirkspensionistenheim und die übrigen Objekte Wärme, Warmwasser und Strom zu 100% aus erneuerbarer Energie. Der Rohstoff für das Biomasseheizwerk ist Abfallholz aus der Region. Damit wird Abfall aus der Region in der Region energetisch sinnvoll verwertet und ein sinnvoller, nachhaltiger, regionaler Energiekreislauf mit kurzen Transportwegen geschaffen
Mit dem Projekt wird ein wichtiger, aber auch ein weiterer großer Schritt für die Umsetzung des Gleisdorfer Klimaschutzprogramms gesetzt, denn die Wärmeversorgung des Innenstadtbereiches mit erneuerbarer Energie aus Biomasse und der Sonne wird beträchtlich erweitert. Bis zum Jahre 2015 sollen dann 20% des Wärmebedarfes mit erneuerbarer Energie abgedeckt sein. Dies sollte erreichbar sein, denn dieses Biomasseheizwerk liefert ca 10% des gesamten Gleisdorfer Wärmebedarfes.
Im Gleisdorfer Klimaschutzprogramm sind bis zum Jahre 2015 insgesamt sechs Biomasseheizwerke geplant und dieses neue Biomasseheizwerk ist bereits das fünfte Heizwerk, welches mit erneuerbarer Energie betrieben wird. Bei diesen raschen Projektumsetzungen sollte der Plan aus heutiger Sicht erreicht werden! 
Für alle Anlagen des neuen Biomasseheizwerkes „Gleisdorf Mitte II“, die für Wärme-, Warmwasser- und Stromerzeugung gebaut werden, ist ein Investitionsbedarf von ca Euro 2,5 Millionen notwendig, der den einheimischen Firmen zu Gute kommt. Damit werden weitere wertvolle regionale Wirtschaftsimpulse gesetzt und im Rahmen des Projektes „Klimaschutz Gleisdorf“, das im Jänner 2009 gestartet wurde, wird ein weiteres großes, geplantes Vorhaben erfolgreich umgesetzt. Seit 2009 sind nun schon ca Euro 7 Millionen von Feistritzwerke-STEWEAG und Stadtwerke Gleisdorf in Zusammenarbeit mit Siedlungsgenossenschaften und Privatpersonen im Rahmen des Klimaschutzprogrammes der regionalen Wirtschaft zugute gekommen.
Das Gleisdorfer Energiekonzept ist anders als das anderer Städte, weil Gleisdorf zwar wie viele andere auch auf Biomasse und die Sonne setzt, aber die Erzeugung von Wärme, Warmwasser, Strom mit mehreren kleineren dezentralen Anlagen vor Ort macht und somit die Energie auf kurzem Wege (kurze Wärmeleitungen) zu den Häusern transportiert wird. Damit können die Anlagen sowohl im Winter als auch im Sommer mit hohen Wirkungsgraden betrieben werden und die verschiedenen Anlagentypen (Biomasse, Sonnenkollektoren, Pflanzenöl Blockheizkraftwerke, Photovoltaik) werden  entsprechend des Energieangebotes und des Energiebedarfes optimiert eingesetzt. Das geht aber auch nur deshalb, weil diese Anlagen über Wärmeleitungen vernetzt sind und zusätzlich mit Glasfaserleitungen (auch als Lichtwellenleiter bezeichnet) verbunden sind. Damit kann das Zusammenwirken der Heizwerke, Sonnenkollektoren, Pflanzenöl Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen automatisch oder händisch gesteuert werden. Für die händische Steuerung sind alle Erzeugungsanlagen in eine zentrale Fernwirkanlage eingebunden, wo  auf Bildschirmen schematisch die Anlagen dargestellt sind. 

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